Perspektiven auf Armut
Zwischen Armutsforschung, politischer Gestaltung und Pädagogisierung
Armutsdiskurse sind vielfältig und im Wandel. Gegenwärtig erleben wir erneute Verschiebungen in der öffentlichen Debatte – sowohl auf politischer Ebene, beispielsweise im Kontext der Bürgergeld-Reform, als auch auf wissenschaftlicher Ebene, etwa bei der Nutzung und Interpretation von Armutsindikatoren. Welche wissenschaftlichen Erkenntnisse liegen in Bezug auf Armut vor? Warum werden wissenschaftliche Ergebnisse in öffentlichen und politischen Diskursen oft wenig berücksichtigt? Und wie können diese Erkenntnisse in gesellschaftliche Gestaltung und politische Entscheidungen integriert werden?
In der Veranstaltungsreihe möchten wir einen Anstoß geben, zentrale Themen der Armutsforschung zu reflektieren, gesellschaftliche Narrative zu hinterfragen und den Brückenschlag zwischen Theorie und Praxis zu fördern. Die Reihe bietet die Gelegenheit, zentrale Fragen rund um die Messung, die gesellschaftliche Wahrnehmung, die pädagogische Dimension und konkrete Erfahrungen zu diskutieren. Die Veranstaltung richtet sich an Armutsforscher*innen, Praktiker*innen aus der Sozialen Arbeit, Pädagogik, Politik sowie an alle Interessierten, die einen kritischen Blick auf den aktuellen Diskurs im Bereich Armut werfen möchten.
Organisationsteam

Prof. Dr. Ronald Lutz
FH Erfurt & ITES

Jessica Prigge
CAU Kiel & ITES

Prof. Dr. Holger Schoneville
Universität Duisburg-Essen & ITES

Prof. Dr. Julian Sehmer
HAWK & ITES

Dr.in Stephanie Simon
TU Dortmund & ITES
