Perspektiven auf Armut
Zwischen Armutsforschung, politischer Gestaltung und Pädagogisierung

Digitale Veranstaltungsreihe im Sommersemester 2026
 
ITES - institut für theorie und empirie des sozialen WERKSTATT FÜR SOZIALPÄDAGOGISCHES DENKEN

Armutsdiskurse sind vielfältig und im Wandel. Gegenwärtig erleben wir erneute Verschiebungen in der öffentlichen Debatte – sowohl auf politischer Ebene, beispielsweise im Kontext der Bürgergeld-Reform, als auch auf wissenschaftlicher Ebene, etwa bei der Nutzung und Interpretation von Armutsindikatoren. Welche wissenschaftlichen Erkenntnisse liegen in Bezug auf Armut vor? Warum werden wissenschaftliche Ergebnisse in öffentlichen und politischen Diskursen oft wenig berücksichtigt? Und wie können diese Erkenntnisse in gesellschaftliche Gestaltung und politische Entscheidungen integriert werden?

In der Veranstaltungsreihe möchten wir einen Anstoß geben, zentrale Themen der Armutsforschung zu reflektieren, gesellschaftliche Narrative zu hinterfragen und den Brückenschlag zwischen Theorie und Praxis zu fördern. Die Reihe bietet die Gelegenheit, zentrale Fragen rund um die Messung, die gesellschaftliche Wahrnehmung, die pädagogische Dimension und konkrete Erfahrungen zu diskutieren. Die Veranstaltung richtet sich an Armutsforscher*innen, Praktiker*innen aus der Sozialen Arbeit, Pädagogik, Politik sowie an alle Interessierten, die einen kritischen Blick auf den aktuellen Diskurs im Bereich Armut werfen möchten.

Anmeldung zur digitalen Veranstaltungsreihe "Perspektiven auf Armut"
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Organisationsteam

Prof. Dr. Ronald Lutz

FH Erfurt & ITES

Jessica Prigge

CAU Kiel & ITES

Holger Schoneville

Prof. Dr. Holger Schoneville

Universität Duisburg-Essen & ITES

Dr.in Stephanie Simon

TU Dortmund & ITES