Fördern oder Markieren? Sprachscreening-Verfahren als bildungspolitisches Differenzmerkmal

Eine weiterführende Einordnung im Anschluss an das Memorandum zur Frühkindlichen Bildung, Betreuung und Erziehung in Deutschland von Eda Kaya Das Memorandum FBBE: Grundlagen und Positionierung  In dem Memorandum zur Frühkindlichen Bildung, Betreuung und Erziehung (FBBE) (Dreyer et al. 2025) fordern Wissenschaftler*innen der Kindheitspädagogik, u.a. auch Mitglieder des ITES, eine evidenzbasierte, aktuelle und zukunftsorientierte bildungs- und sozialpolitische Gestaltung der gegenwärtigen Kindheitspädagogik. Von Geburt an sind Kinder aktiv Lernende und Akteur*innen ihrer eigenen Lebenswelt. Bildung entsteht…

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Verbrannte Plakate, neonazistische, rassistische und queerfeindliche Schmierereien an Kasseler Oberstufengymnasium

An der Kassler Jakob-Grimm-Schule sind am 29./30. April 2025 zahlreiche sogenannte „Abi Plakate“ beschädigt und zerstört worden. Abi-Plakate werden traditionell von Familien und Freunden der Abiturient*innen aufgehängt, um ihnen Mut und Unterstützung für die anstehenden Prüfungen zuzusprechen. Laut der Hessisch-Niedersächsischen Allgemeinen (HNA) wurden vor etwa 25 Jahren erstmals Plakate an Kassler Schulen aufgehängt. Die Plakate sind aufwändig, mit viel Liebe und Kreativität gestaltet. Tabuisierte Gewalt Dass die Plakate nun mutwillig zerstört und angezündet wurden,…

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Foto: Jörg Schaaber

Einladung zum Draußen-Bleiben

Der nachfolgende Text wurde von der Plattform Kulturelle Bildung Online und den Kulturpolitischen Mitteilungen für eine Veröffentlichung abgelehnt. Anlass für den Text „Einladung zum Draußen-Bleiben“ war die extrem rechte Mobilisierung gegen einen Safer Space in der Ausstellungswerkstatt „Das ist kolonial.“, die von März bis Oktober 2023 im Dortmunder LWL-Museum Zeche Zollern besucht werden konnte. Samstags von 10 bis 14 Uhr waren Besucher*innen dazu eingeladen, die Ausstellung zu einem Safer Space für Black, Indigenous and People of Color (BIPoC) zu machen bzw. diesen durch das eigene Fernbleiben bzw. Kommen zu ermöglichen. Gegen dieses Angebot mobilisierten rechts-nationale Medienplattformen und Akteur*innen in sozialen Medien. Dem Museum wurde von dieser Seite „Rassismus gegen Weiße“ und die Unterminierung eines offenen demokratischen Diskurses vorgeworfen.

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