Queerfeindliche Narrative – Tradierte LGBTI*Q-Feindlichkeit in liberalem Gewand

In großen Teilen des konservativen Christentums werden die „alten“, tradierten LGBTI*Q feindlichen Sprachweisen mittlerweile zurückgewiesen, die queere Menschen[1] verurteilen, ihnen ihre Gleichwertigkeit absprechen und sie auffordern, in Scham und Selbstverurteilung zu leben. Die queerfeindlichen Deutungen sind damit aber nicht gänzlich verschwunden, sie haben sich bei manchen lediglich transformiert und in „liberale“ Narrative eingefügt. Gefährlich sind sie für queere Menschen aber weiterhin (Butler 2006; Eribon 2017, 2019; Kleiner 2018; Krell und Oldemeier…

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Armutszahlen zwischen „Rekordhoch“ und „relativ gering“ – Kontroversen und Positionierungen zur aktuellen Armutsberichterstattung

Alle Jahre wieder: Alarmierende Befunde im Zuge der Armutsberichterstattung. 2019 waren rund 13,2 Millionen Menschen in Deutschland von Einkommensarmut betroffen, weist der kürzlich erschienenen Armutsbericht des Paritätischen Verbandes aus (Pieper et al. 2020). Im Gegensatz zu der Armuts- und Reichtumsberichterstattung der Bundesregierung (zuletzt BMAS 2017) teilte jedoch das Statistische Bundesamt jüngst zum Tag der Kinderrechte medial wirksam mit, dass seit 2010 die Armutszahlen von Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren sinken (Destatis 2020).

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