Un_ausgesprochene Scham?!

Überlegungen zu Thematisierungsweisen von Armut & Klasse Mit Armut und der Klassenherkunft werden häufig Erfahrungen der Scham durch die Betroffenen verbunden. Wie kann das erklärt werden? Und wie kann ein klassismusreflexiver Umgang, zum Beispiel bei der Arbeit mit Familien, aussehen? Zwischen eigenen Reflexionen, Erfahrungen aus der Sozialen Arbeit mit wohnungslosen Frauen und Befunden aus meiner Forschung zu Armut in Familienzentren denke ich über diese Fragen nach, zeitweise mit Schamesröte auf den…

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Bürgergeld – Umbenennung statt Erneuerung

Mit dem sogenannten Bürgergeld kündigt die neue Regierung im Koalitionsvertrag eine Erneuerung des Grundsicherungssystems an. Mehr Fortschritt möchten die Regierenden auch im Bereich der Existenzsicherung wagen.  Das Bürger*innengeld löst das Arbeitslosengeld-II ab. Kritik und Nachbesserungsbedarf gab es an letzterem in vielfacher Weise:

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Armutszahlen zwischen „Rekordhoch“ und „relativ gering“ – Kontroversen und Positionierungen zur aktuellen Armutsberichterstattung

Alle Jahre wieder: Alarmierende Befunde im Zuge der Armutsberichterstattung. 2019 waren rund 13,2 Millionen Menschen in Deutschland von Einkommensarmut betroffen, weist der kürzlich erschienenen Armutsbericht des Paritätischen Verbandes aus (Pieper et al. 2020). Im Gegensatz zu der Armuts- und Reichtumsberichterstattung der Bundesregierung (zuletzt BMAS 2017) teilte jedoch das Statistische Bundesamt jüngst zum Tag der Kinderrechte medial wirksam mit, dass seit 2010 die Armutszahlen von Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren sinken (Destatis 2020).

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