Sprache als Konstruktion von Wirklichkeiten – oder: „Abrakadabra“

In der taz am Wochenende des 6. und 7. Februars diskutiert die Journalistin Ulrike Winkelmann die Sprachpolitik und macht darauf aufmerksam, dass Sprache in ihrer konstituierenden Kraft der Gefahr unterliege, Dinge „schönzureden“ [1]. Dies, so Winkelmann, sei insbesondere dann mit Vorsicht zu gebrauchen, wenn Sprache und Sprachregeln durch politisch Mächtige mit einem Herrschaftsanspruch einhergingen. Für diese Perspektive sind der Gesetzesentwurf des „Jugend-stärkungs-Gesetz“ oder der Begriff Klimawandel prominente und aktuelle Beispiele, die…

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