Die Fußball-Weltmeisterschaft als Konsumentscheidung

Eine „Streitschrift“[1] Zu Beginn der Fußballweltmeisterschaft (WM) in Katar und mit Blick auf das, was sie an Kritik schon lange umgibt − u.a. misogyne und homofeindliche semantische Ausfälle, menschenverachtende Arbeitsbedingungen auf den Stadionbaustellen, auf denen vornehmlich migrantische Arbeiter*innen zu Hungerlöhnen arbeiten, europäische Fußballspieler, die doch Kritik nur dann nach außen tragen, wenn dies an keinerlei Konsequenzen für sie geknüpft ist, etc. – scheint die Forderung nach einem Boykott der WM omnipräsent…

Ein Kommentar

Wollen wir die sein, die behaupten müssen, nichts gewusst zu haben?

Zur Frage der Menschenrechte an den EU-Außengrenzen nach dem Brand von Moria Seit in der Nacht zum 9. September das Flüchtlingslager Moria auf Lesbos abbrannte, haben europaweit mindestens 177 Demonstrationen stattgefunden, die sich für die sofortige Evakuierung der Menschen und eine humane Flüchtlingspolitik einsetzten – getragen von einem breiten Bündnis zivilgesellschaftlicher Bewegungen und Einzelpersonen in zahlreichen europäischen Ländern (Geiler 2020, EMA 2020). Eine dieser Demonstrationen war der äußere Anlass für den…

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